ELBGYM-Einführung in die BWL oder auch: Wieso wir so unverschämt sind, und für ein neues Studio tatsächlich eine Gegenleistung erwarten

Weshalb wir so unverschämt sind und für ein neues Studio eine Gegenleistung erwarten – oder auch: ein kleiner Exkurs in die BWL Vorlesung im ersten Semester.

Hey wir machen ein neues Fitnessstudio auf! Yeah, für euch! Mit allerhand super neuen Geräten, individueller Betreuung, mitten in der Stadt, in einer tollen Immobilie – und das ist nicht alles in meiner bisherigen Mitgliedschaft enthalten???

Nein, das ist es nicht. Sorry für die Enttäuschung.

Dabei könnten wir das doch ganz einfach machen: einfach mal einen drauf setzen: freies Training im neuen Studio für alle!!! 

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Nein, können wir leider nicht, weil es da ein paar unüberbrückbare Hürden gibt, über die niemand sprechen will. Für diese Hürden wurde dann auch dieses „Marketing“ erfunden, um Euch weiss zu machen, dass es für Euch immer alles umsonst und viel davon gibt. Und wenn schon nicht umsonst, dann bekommt nur ihr und auch nur heute dafür den allerbesten Preis… merkt ihr langsam, wo die Reise hinführt?

Da wir uns ehrliches, hartes Training auf die Fahnen geschrieben haben, können wir es heute ja auch mal mit ehrlicher, harter BWL versuchen:

ELBGYM-Einführung in die Betriebswirtschaftslehre

  • Bevor wir ein Gym eröffnen, gehen von Mietvertragsabschluss bis Eröffnung oft ca. 2 Jahre ins Land. In diesen zwei Jahren stecken wir unzählige Arbeitsstunden in das neue Gym (meist unbezahlte Überstunden), und geben sehr viel Geld für allerlei Zulieferer aus: Makler, Architekten, Gerätehersteller, Ausbaufirmen, sonstige Lieferanten, Software Firmen, etc. Meist haben wir also bereits vor der Eröffnung schon mehrere hunderttausend Euro ausgegeben, ohne auch nur einen Euro Ertrag dagegen stehen zu haben.

  • Dann kommt endlich der Tag der Eröffnung – Yeah große Party!! – und Yeah wir laden Euch auch wirklich von ganzem Herzen dazu ein! Nach der Party verdienen wir aber immer noch keine Unsummen Geld, sondern die wenigen Mitglieder, die bereits ab der Eröffnung dabei sind, erwarten (zurecht!) vom ersten Tag an einen sehr guten Service und das obwohl das Studio noch bis zu diesem ominösen „Breakeven“ defizitär läuft.

  • Hat man dann nach mehreren Jahren vieles richtig gemacht, dann verdient ein Fitnessstudio tatsächlich auch Geld und das muss es! Ohne dass Geld verdient wird können keine Gehälter bezahlt werden, keine Mieten, keine Sozialabgaben, keine Steuern, keine Berufsgenossenschaft, keine GEMA, keine Rundfunkgebühr, sprich keine Beiträge zum Erhalt und zur Förderung der Gesellschaft.
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Wer jetzt immer noch denkt, dass es uns primär darum geht, möglichst viel Geld zu verdienen, hat nicht verstanden, dass das Geld verdienen Mittel zum Zweck ist: nur wenn wir auch Gewinne erwirtschaften, können wir nachhaltig für Euch besser werden, wachsen und Euch ein noch besseres Angebot bieten.

Oder banal zusammengefasst: mit der ersten Steuerrückerstattung hat Wilhelm das Combo Rack in der Innenstadt für Euch gekauft, die Rolex kam später…

Jetzt dürft Ihr Euch überlegen, ob eine freiwillige Vertragsverlängerung bei (meist) gleichen Konditionen eine faire Gegenleistung für ein neues Gym ist, oder ob wir das machen, um Euch abzuzocken.
Fun Fact: wir haben für unsere Bestandsmitglieder seit Bestehen der ELBGYMS noch nie die Beiträge erhöht – und wir haben es auch in der nahen Zukunft nicht vor. 

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