Corona und die Psyche – unser Mitglied und psychologischer Berater Werner gibt Tipps, wie ihr mental gesund bleibt

Es gab schon schönere Zeiten als diese: graues Herbstwetter, Freunde, die man nur noch mit Abstand treffen darf, geschlossene Bars und Fitnessstudios führen nicht zu der allerbesten Laune. Zum Glück kann man sich gegen negative Gedanken und Angst vor Corona schützen, wie uns Mitglied Werner verraten hat. Als Coach und psycholigischer Berater wird Werner regelmäßig mit den Ängsten seiner Klienten konfrontiert und weiß, wie man positiv durch Krisen geht.

Corona macht etwas mit uns Menschen. Um das zu merken, musst du nur einmal kurz in den Supermarkt gehen. Genervte Blicke unter den Masken, eine gereizte Stimmung in den Supermärkten, Menschen, die ihren Frust an Unbeteiligten auslassen. Für uns alle sind Corona und Lockdown eine neue Situation, in der manche mehr, manche weniger, Stress empfinden und gereizt reagieren, zynisch werden oder in Depressionen verfallen.

„Viele kommen verändert aus dem Homeoffice wieder. Der mangelnde Kontakt tut vielen nicht gut“ , berichtet Coach Werner. Hinzu kommt der plötzlich überall vohandene Zwang, der sein Übriges tut. MÜSSEN, so Werner, erzeugt innere Abwehr und gerade jetzt, in der Zeit von Corona, gibt es viele Dinge, die wir plötzlich tun müssen. Angefangen bei Masken, die wir nun tragen müssen, über Kontaktbeschränkungen, hin zu Abstandsregeln. Grundsätzlich ist es immer besser, wenn man etwas aus Überzeugung tut. Weil wir das in Zeiten von Corona jedoch nicht selbst in der Hand haben, rät Werner dazu, an der eigenen Haltung zu arbeiten:

Du kannst ändern, wie du mit Lockdown und Corona umgehst.

 

„Corona selber kann ich nicht verändern. Das muss ich also erst mal so annehmen. Aber ich kann ändern, wie ich damit umgehe. Wer sich morgens schon auf all die Sachen konzentriert, die an Corona nerven, erzeugt eine innere Abwehrhaltung. Anstatt nur die Masken in der Bahn wahrzunehmen, und sich über den Maskenzwang zu ändern, könnte man sich doch stattdessen darüber freuen, dass man überhaupt wieder so viele Menschen und Begegnungen wahrnimmt“, rät Werner.

Auch, wenn du an Corona selbst also nichts ändern kannst, kannst du zumindest an deiner inneren Haltung arbeiten und den Dingen sogar etwas Positives abgewinnen. 

Hilfreich sei es zudem, die eigene Situation ab und an aus der Vogelperspektive zu beobachten. „Wenn man Single ist und sich im Lockdown deshalb besonders einsam fühlt, muss man sich nur all die streitenden Pärchen vor Augen führen. Und wenn man sich als Pärchen ärgert, dass man nun zusammen eingesperrt ist – es gibt auch Studenten, die gerade hierhergezogen sind, niemanden in Hamburg kennen, auf engstem Raum sitzen und jetzt nicht mal zur Uni gehen können.“

Diese Vogelperspektive hilft dabei, die eigene Situation in Relation zu setzen, sodass am Ende alles gar nicht mehr so schlimm erscheint. 

Werners Antwort auf die ewige Frage „Was machst du denn in Corona-Zeiten?“ ist deshalb ganz simpel: „Ich lebe.“ ‚Leben‘: das bedeutet einkaufen, rausgehen, Unterhaltungen führen, arbeiten, am Alltag teilnehmen – eben so, wie es momentan möglich ist.

Das kannst DU tun, damit es dir im Lockdown besser geht!

  • Langeweile genießen

    Viele leiden darunter, dass momentan viele Aktivitäten wegfallen. Langeweile ist aber, so Werner, gesund für das Gehirn und fördert die Kreativität.
  • Neue Hobbys entdecken

    Dadurch, dass die meisten mehr Zeit im Homeoffice haben, bleibt mehr Zeit, mal wieder zu lesen, zu schreiben, Musik zu machen, neue Dinge zu entdecken. Wer weiß, was alles in dir steckt.!
  • Strukturen und Routine schaffen

    Behalte deine Routine im Lockdown bei. Werner rät auch im Homeoffice zu regelmäßigen Arbeitszeiten, Auszeiten und festen Terminen für Sport und Freizeit.
  • Für Erfolgserlebnisse sorgen

    Wenn momentan schon Erfolgserlebnisse im Job ausbleiben, ist es umso wichtiger, im Privatbereich für kleine Glücksmomente zu sorgen. Werner behält dafür seine sportliche Routine bei und trainiert während des Lockdowns in den eigenen vier Wänden.
  • Veränderungen annehmen

    Generationen vor uns haben es auch schon hinbekommen, schwierige Situationen zu meistern. Das fällt uns schwerer, weil wir in einer Wohlstandsgesellschaft aufgewachsen sind und bisher nicht so flexibel auf äußere Umstände reagieren mussten. Veränderungen können aber auch positiv sein.  „Wenn ich Kartoffeln gekocht habe, die noch hart sind, mache ich Bratkartoffeln daraus“, sagt Werner.
Damit auch du fit und positiv bleibst, versorgen wir dich täglich auf unserem Instagram-Kanal mit einem neuen Homeworkout für zuhause. Mach’s wie Werner: bleib fit und munter!

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