Aber bitte mit Hafermilch! Ist der pflanzliche Drink sinnvoll für dich oder eher nicht?

Pflanzliche Milchalternativen sind wahrlich nichts Neues und gibt es viele, aber wieso trinken eigentlich alle nur noch Hafermilch?! Nachdem Soja immer wieder in der Kritik steht und Mandelmilch nicht für jeden die schmackhafteste Variante darstellt, jetzt also die Hafermilch.

Vegan, nuss- und laktosefrei – grundsätzlich schon einmal die besten Voraussetzungen für Allergiker.

Mit durchschnittlich 40-50 kcal/100ml fällt sie nicht sonderlich schwer ins Gewicht, auch der Fettanteil ist sehr gering. Zum Vergleich, die Erbsenmilch liegt bei durchschnittlich 39 kcal/100ml, hat ebenfalls einen geringen Fettgehalt und trumpft obendrein noch mit ca. 5g Eiweiss auf 100ml auf – dieser liegt bei fast allen anderen Alternativen in einem wirklich nicht nennenswerten Bereich. 

Mit 7-9 g Kohlenhydraten ist die Hafermilch als pflanzliche Milchalternative für eine Low Carb Ernährung eher ungeeignet; hier vor allem den vielfach zugesetzten Zucker im Auge behalten. Mit nur 0,5 g Kohlenhydraten wäre auch hier der Griff zur (ungezuckerten) Erbsenmilch ratsam. 

Gerade von Allergikern und Veganern wird die Hafermilch sehr geschätzt. Sie enthält weder Laktose (Milchzucker), noch Milcheiweiss oder Soja und viele Ballaststoffe. Ballaststoffe sind in der Erbsenmilch leider Mangelware, dafür enthält das Erbsenprotein der Erbsenmilch die in der veganen und vegetarischen Ernährung oft limitierende Aminosäure Lysin. Für das perfekte Aminosäurenprofil bspw. einfach Erbsenmilch mit Haferflocken mixen. 

Die Herstellung der Hafermilch ist recht simpel, Hafer und Wasser, mehr braucht es nicht.

Den ökologischen Fußabdruck ...​

… erfreut es ebenfalls, da sowohl Anbau als auch Herstellung geringe Wassermengen erfordern und keine CO2-Belastung darstellen. In der Ökobilanz haben die Hafermilch und die Erbsenmilch im Vergleich zu allen Alternativen ganz klar die Nase vorn. 

Lediglich bei der Auswahl der Marke gilt sich zu entscheiden ob man eher auf das aus Schweden importierte Hafermilch-Produkt zurückgreift oder eine lokale Variante bevorzugt. Alternativ macht man sie eben einfach selbst. Damit spart man sich bspw. auch den Zucker(zusatz)vergleich der Markenprodukte. 

Bei der Erbsenmilch ist die Auswahl aktuell noch sehr begrenzt, im deutschen Supermarktregal findet sich momentan nur ein deutscher Hersteller. 

Wertvolle Mineral- und Ballaststoffe

Die Eigenproduktion der Hafermilch hat außerdem den Vorteil, dass wertvolle Mineralstoffe, wie Kalium, Magnesium und Eisen, die im industriellen Produktionsprozess teilweise verloren gehen, enthalten bleiben. Ein weiterer Pluspunkt der für die Hafermilch spricht ist die Verdauungsfördernde Wirkung der darin enthaltenen Ballaststoffe.

Eher weniger förderlich für von Zöliakie betroffene Personen; das im Hafer enthaltene Protein Avenin verhält sich ähnlich dem Gluten, wodurch es zu Beschwerden kommen kann.

Auch die Erbsenmilch enthält Kalium und Kalzium, ist frei von gesättigten Fettsäuren und enthält durch zugesetztes Rapsöl entzündungshemmende Omega-3-Fettsäuren. 

Fazit: Passt die Hafermilch sowohl zu deiner Ernährungsform und verträgst du sie gut, spricht nichts dagegen sie öfter mal als pflanzliche Alternative im Kaffee einzufordern. Wer sich ohne Getreide und auch in Sachen Proteinhaushalt optimal versorgt wissen möchte, sollte definitiv mal den neusten Trend im Supermarktregal probieren und Erbsenmilch austesten. Die macht sich übrigens auch im Shake ganz gut ;-).

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