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13.06.2018Crossfit Box

Wieso profitierst du auch als CrossFitter vom zusätzlichen Krafttraining?

Krafttraining im Studio? Ach nö, drei Mal die Woche CrossFit reicht doch. Das denkst du! Auch als CrossFitter solltest du auf klassisches Krafttraining nicht verzichten, denn so kannst du ganz gezielt und ohne Zeitdruck an deiner Technik feien. Je nachdem, ob du CrossFit-Anfänger oder -Fortgeschrittener bist, profitierst du von einem zusätzlichen Krafttraining auf unterschiedliche Weise.

Squats, Kreuzheben, Klimmzüge, Reißen, Burpees und Kettlebell-Swings – beim CrossFit wird an so ziemlich keiner komplexen Übung gespart. Auf diese Art werden ständig neue Reize gesetzt, und du machst schnell Fortschritte. Da kommt man als eingefleischter CrossFit-Fan leicht mal in die Versuchung, gar nichts anderes mehr zu trainieren und eigentlich könnte man doch auch glatt denken, dass man mit ein paar Mal CrossFit-Training schon genug für sich tut, oder? Tja, und da kommen wir und müssen dich leider enttäuschen.

CrossFit tut eine Menge für deine Kraftausdauer, das Training ist hochintensiv, bringt Spaß und die Gruppendynamik animiert dazu, wirklich an deine Grenzen zu gehen. Ja. ABER: CrossFit ist nun mal auch ein Gruppentraining, bei dem nicht auf jeden Leistungsstand individuell eingegangen wird und bei dem es keine wirklich zielorientierte Trainingssteuerung gibt. Wenn du also ausschließlich CrossFit machst, verschenkst du dadurch Potenzial und riskierst sogar Verletzungen.

Verletzungsgefahr und ausbleibender Fortschritt

„Grundsätzlich muss in zwei Gruppen von CrossFittern unterschieden werden: CrossFitter, die gerade erst mit dem Sport anfangen und leistungsorientierte Wettkampfathleten“, sagt elbgym-Studioleiter und Weightlifting-Trainer Andreas. Je nachdem zu welcher der beiden Gruppen man gehört, ergeben sich beim CrossFit-Training unterschiedliche Nachteile.

Wer mit CrossFit anfängt, wird relativ schnell zum sportlichen Allrounder, der in allen Disziplinen einigermaßen solide performen kann. „Die Belastung ist beim CrossFit ausreichend“, sagt Andreas, „das Training ist aber zu wenig individualisiert.“ Eine Berücksichtigung der individuellen Trainingsziele findet beim CrossFit überhaupt nicht statt, sodass Qualität und Spezifität leiden. Mal angenommen, du möchtest beim Training deine Squats verbessern, bist du darauf angewiesen, bis diese irgendwann wieder zufällig beim WOD auf dem Plan stehen – und auch dann wird unter dem für CrossFit üblichen Zeitdruck nicht ausreichend auf die Technik eingegangen. Auch eventuelle Fehlstellungen werden möglicherweise nicht erkannt.

Leistungsorientierte Wettkampfathleten haben dagegen das Problem, dass ihr Training ab einem bestimmten Zeitpunkt stagniert. Neben der fehlenden Trainingssteuerung liegt das auch am sogenannten ‘Interfernce Efect’. „Beim CrossFit werden Ausdauer und Kraft gleichzeitig trainiert – man kann sich aber nicht gleichzeitig in beidem verbessern. Deshalb periodisiert man ja auch beim normalen Krafttraining“, sagt elbgym-Andreas.

„CrossFit-Training sollte deshalb für eine solide Basis mit normalem Krafttraining ergänzt werden”, rät Andreas. Wem CrossFit Spaß macht, könne sich 1-3 Mal die Woche in der Box austoben. Zusätzliches Krafttraining sollte dabei aber nicht vergessen werden.

Bei uns im elbgym findest du deshalb beides: CrossFit-Box UND klassisches Fitnessstudio mit Racks, den neuesten Geräten und Kursen wie ‘Weighlifting’ für deinen Muskelaufbau. Hier geht es zum kostenlosen Probetraining.

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